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No-Shit example: Wie operiert Kleiner-Perkins?Kleiner-Perkins (KP) bietet alle für einen Startup wichtigen Bereiche aus einer Hand: Kapital, Personalbeschaffung, Personalmanagement und Investment Banking. Dem Startup wird eine klassische closed loop solution geboten, die viel Zeit und Arbeit spart und den Kommunikationsaufwand mit vielen verschiedenen Partnern reduziert. Der Startup kann an der Story bauen und sich auf das Produkt konzentrieren. KP operiert vor allem in den USA, in Deutschland ist dieser full-serviceAnsatz kaum entwickelt. Ein closed loop bietet Vorteile für beide, Startup und VC:
Erheblicher Einfluss wird durch das Platzieren befreundeter CEOs in den Boards der Beteiligungsfirmen erreicht. KP wendet dafür genauso viel Zeitauf wie für das Rekrutieren von Marketing- und Technologiemanagern. Auch die über KP eingebrachten Manager können später in der Keiretsu=A0 plaziert werden. Risikomanagement KP unterscheidet vier Riskoarten:
Bei Technologiefragen haben Startups meist mehr Ahnung als die Geldgeber. Das Gefährlichste ist das Marktrisiko: kann sein, daß die Technologie zwar gut und nützlich ist, das Produkt aber keiner braucht. Für alle klassischen Risiken hat KP Managementstrategien entwickelt (z.B. Leasingpläne für Geräte, Bereitstellen professioneller Hilfe, etc.) -- alle zeitraubenden Administrationsprozesse können standardisiert abgewickelt werden. Prozesse zur Investmententscheidung Während normaler Zeiten sind die KP-Partner unterwegs um Manager zu rekrutieren, Firmen zu besichtigen, Konferenzen zu besuchen oder Board Meetings beizuwohnen. Jeden Montag werden im partner meeting potentielle Investments besprochen, was selten länger als eine Stunde dauert. Um einen Deal zu genehmigen, müssen sich zwei Partner längere Zeit mit dem Startup auseinandergesetzt haben, Entscheidungen werden auf den persönlichen Erfahrungen begründet und sofort getroffen. Bedingung für eine Investition ist, daß einer der beiden oben genannten Partner im Board des Startups aktiv mitarbeitet und bereit ist, auch in Zukunft einen wesentlichen Teil seiner Zeit zu investieren (was bei der Menge der Investments nicht unerheblich ist). Außerdem werden nur Investments angenommen, die weniger als zwei Flugstunden von San Francisco (dem KP-Firmensitz) entfernt sind, um die Nähe zu den Startups zu halten. Alle Partner haben bei der Abstimmung das gleiche Stimmrecht und jeder kann ein Veto einlegen.
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