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Geht gut los, die Reise: ein freundlicher Zöllner findet meinen Geldbeutel
in der Abflughalle.
Ein sanfter Aberglaube umschwirrt mich seitdem. 12 enge Stunden später in Goa. Auf dem Rollfeld ist das Fotografieren verboten. Eine militärische Anlage mit ein paar 25 Jahre alten russischen Hubschraubern. Viele wuselnde Menschen in Uniformen.
Überlege, ob ich den Boden küssen soll wie Johannes P. Die Hitze. Wie wenn man den Backofen öffnet und den Kopf in die Röhre steckt. Eine Wartehalle, vor den Abfertigungsschaltern lange Knäuel käsiger Briten, hektisch rote Deutsche. Ein wackeliger Föhn verteilt gleichmäßig die Chlorix-Luft. Zum ersten Mal richtige Inder. Dunkle Frauen in schmucken Uniformen und ein mächtiger Offizier mit Rauschebart. Sehr geschäftig. Durch, Geld wechseln - taufrische 100 Rupien-Noten, ein ganzes Bündel. Ich bin reich! Tasche holen und ob des Gewichts umgehend verfluchen. Schwitzend wird mir klar, weshalb erfahrene Traveller nur ein schmales Batiksackerl haben.
Der kahlgeschorene Hippie, mit dem ich ich in der Halle noch beschloß, ein Taxi zu nehmen, ist verschwunden. OK Delta Bravo, we need transportation. Ein grauhaariger Deutscher will sich ein Taxi teilen. Stunden später scheint er zu begreifen, daß ich keineswegs mit ihm ein Doppelzimmer teilen möchte. Gabriels Guesthouse nimmt mich auf, Calangute, Goa. Ein tropischer Traum, Fototapete, 300 Rp die Nacht, rund 15 Mark, keine Flöhe, keine Moskitos und 5 Minuten zum Strand. Sehr befremdlich, plötzlich wo ganz anders zu sein.
Viel Cola trinken, sagen alle, sei gut gegen Bakterien. Also trinke ich Pepsi nach Cola und dann wieder Pepsi. Obwohl ich Cola nicht mag, Pepsi auch nicht. Wenn's hilft. lesen Sie auch: passage nach indien 2 |
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