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Sartre und
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In einem der alten Kursbücher, in denen
ich gerade manisch kreuz und quer lese, fand ich ein schönes Dossier
über "das Elend der Psychoanalyse" mit einem noch viel schöneren Dokument,
das Sartre 1968 in den Temps Modernes publiziert hatte: Die
Aufzeichnung eines Dialoges zwischen einem Analytiker namens Dr.X
und seinem Patienten, Monsieur A, der, über die Folgenlosigkeit seiner
Behandlung erbittert, den Arzt mit genau den Fragen traktiert, die sonst
immer nur jener stellt: "Haben Sie Angst?", "Was ist mit Ihrer
Libido?"usw. Der Analytiker gerät angesichts der Rollenumkehrung und
vor allem des von A mitgebrachten Tonbands in eine immer hilflosere Panik,
droht die Polizei zu holen, was den aufgebrachten Patienten nur dazu
inspiriert, über die Rolle des Vaters des Arztes zu assoziieren:
"Die Polizei? Den Vater! Ihr Vater ist der Polizist! Sie telephonieren
Ihrem Vater, daß er mich abführt. Das müssen wir jetzt
analysieren." Der Arzt will aber auf gar keinen Fall analysiert
werden und beginnt aus dem Fenster hinauszuschreien: Peter Praschl
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