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In "Walden - ein Leben mit der Natur" beschreibt T., wie er in die Wildnis zieht, wo er sich zunächst ein Haus baut.

Über die Dinge, mit denen er sich umgibt:
"Meine Einrichtung bestand aus einem Bett, einem Tisch, einem Schreibtisch, drei Stühlen, einem Spiegel von drei Zoll Durchmesser, einem Kaminständer und einer Feuerzange, einem Kessel, einem Kochtopf, einer Bratpfanne, einem Schöpflöffel, einer Waschschüssel, zwei Messern und Gabeln, drei Tellern, einem Trinkbecher, einem Löffel, einem Sirup- und einem Ölkrug und einer mit Japanlack überzogenen Lampe."

Über Möbel allgemein:
"Möbel! Gott sei Dank, ich kann sitzen und stehen, ohne mich mit einem Möbellager zu umgeben!"

Über den Brauch, Möbel von Umzug zu Umzug zu schleppen:
"Glücklich der Fuchs, der seinen Schwanz in der Fall zurückließ! Die Bisamratte nagt sich die Beine ab, um sich zu befreien. Kein Wunder, daß der Mensch seine Elastizität verloren hat."

Über die Abhängigkeit des Menschen von Möbeln:
"Ich kann nur Bedauern empfinden, wenn ich einen netten, wendigen, gutgebauten, fähigen Burschen von seinen Möbeln reden höre, und ob sie versichert sind oder nicht. (...) Der lustige Schmetterling hat sich da in einem Spinnennnetz verfangen."

Aufgelesen von Arne Boecker

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